Dienstag, 9. September 2025
Aschaffenburg - Würzburg - Mammendorf mit dem Zug
Mammendorf - Fürstenfeldbruck mit dem Rad: 10 km
Kilometer / Höhenmeter der gesamten Reise: 2245 km, 9210 hm



Abschied von Aschaffenburg



Aschaffenburg: 9:16 Uhr - wir warten auf unseren Zug nach Würzburg



Heute bringt uns der Zug von Aschaffenburg über Würzburg (Umstieg) nach Mammendorf.
Von dort sind es nur noch 10 km mit den Rädern zu uns nach Fürstenfeldbruck.
Eigentlich sollte es heute viel regnen... aber der Zug ist schneller als die Regenwolken gewesen. Es fällt in Aschaffenburg in Richtung Würzburg laut Regenradar viel Wasser vom Himmel  ... da waren wir aber schon in Donauwörth, wo nur einige Tröpfchen ankamen :-))
Wir sind froh und dankbar, dass wir unfallfrei und ohne Pannen wieder zu Hause angekommen sind.
Herzlichen Dank an alle Blogleser, die uns virtuell auf der Reise begleitet haben!
Bleibt gesund und habt noch ein schönes Jahr !!


Montag, 8. September 2025
Koblenz - Frankfurt mit dem Zug
Frankfurt - Aschaffenburg mit dem Rad: 58 km, 130 hm
Übernachtung im Hotel Trip Inn PostApart



Wir fahren auf guten und breiten Fahrradwegen (EV 4) direkt am Main entlang in Richtung Würzburg. Ein Schiff. das am Ufer liegt, bietet Fischdöner an. Drei Angeln hängen im Main. Ob wohl die Fische im Fischdöner aus dem Main stammen ? Wie macht er es mit den Sardellen und Makrelen ?
Das Radfahren geht heute sehr gut. Wir haben keinen Wind und kommen schnell vorwärts..
In Steinheim schauen wir uns die gut erhaltene Stadtmauer mit ihren Stadttoren und Türmen an und besuchen ein Café. Dort treffen wir Radtouristen, die hier übernachten wollen und aus Würzburg kommen. 
Es beginnt zu tröpfeln. 45 % Regenwahrscheinlichkeit. Das kann ja nicht so schlimm werden. 
Aber das Wetter hält sich mal wieder nicht an den Wetterbericht.
Bald setzt Dauerregen ein. Trotz Regenjacken und Schutzkleidung dringt die Nässe durch. In Aschaffenburg besuchen wir ein koreanisches Lokal, das Essen mit frischem Gemüse bietet und entschließen uns dazu in dieser Stadt zu übernachten, auch wenn die verbleibenden Kilometer nach Würzburg nun zu einem enormen Umfang (116 km) anwachsen. 
Wir finden ein Apartment in der Nähe.
Der Wetterbericht für den morgigen Tag verspricht allerdings erneut nichts Gutes.
Das wollen wir uns nun doch ersparen und die Rückfahrt nach Fürstenfeldbruck auf Dienstag vorverlegen. 


Frankfurt: EV 4 am Main 


Graffiti neben dem Hafen von Offenbach


Steinheim:  Stadtmauer mit Turm


Steinheim: Altstadt mit Fachwerk


Steinheimer Maintor, eines der drei Tore
der mittelalterlichen Stadtbefestigung (ab 1320)


Grossauheim: Kirche St. Paul am Main


Helmut im Regen :-)


Seligenstadt (oben und unten)



Dettingen: wir folgen dem EV4
und wechseln die Mainseite


sinnvolle Beschilderung


Aschaffenburg im strömenden Regen


Sonntag, 7. September 2025

Siegburg - Koblenz : 76 km, 190 hm
Übernachtung im "gemütlichen Apartment am Rhein"


Heute finden in Siegburg die Deutschen Meisterschaften im 10 km Lauf statt. Die Läufe sind auf 3 Gruppen aufgeteilt: Um 10 Uhr starten die Männer, um 11 Uhr die Frauen und um 12:10 Uhr die Altersklassen ab 50 Jahren. Unter anderen startet auch Sven Lorig, der das Morgenmagazin der ARD moderiert, und eine Laufzeit von 42:38 min erreicht. 
Christiane kommt in ihrer Altersklasse auf den 4. Platz (57:41min, 36 sec hinter der Drittplatzierten).
Insgesamt glänzte die Veranstaltung durch ein sehr hohes Niveau in allen Altersklassen. Der älteste Teilnehmer war schon über 90 Jahre und hat den Lauf innerhalb des Zeitlimits geschafft mit 1:15:04. 
18 Männer blieben unter der 30 Minuten Marke. Die schnellste Frau lief 32:24 min.
Wir haben die Fahrräder schon gepackt auf dem Marktplatz stehen und fahren gleich nach ihrem Zieleinlauf weiter, denn wir haben in Koblenz ein Apartment gebucht. 
Heute ist also keine Zeit für einen  Eiscafé oder eine Sahnetorte.
Unerwarteterweise haben wir erneut Gegenwind. Wir radeln am hellblau glänzenden Rhein entlang auf der gleichen Strecke, die wir gekommen sind. Unterwegs treffen wir zwei Radtouristen aus Wertingen. Sie waren in Belgien und sind nun auch auf der Rückreise. Zelt und Gepäck haben sie jeweils in einem Fahrradanhänger untergebracht. Auch sie schwärmen wie wir vom Fahrradurlaub, weil man viel mehr sieht und erlebt. 
Wir kommen noch rechtzeitig vor 20:00 Uhr in Koblenz an und können den Tatort im Fernsehen verfolgen. 
Morgen geht es mit dem Zug nach Frankfurt und von dort am Main entlang nach Würzburg.


Siegburger Marktplatz: Sportler vor ihrem Lauf


Siegburg: Joey Kelly gibt den Startschuss


Siegburger Marktplatz mit Kelly Bus


Sven Lorig (Mister MorgenMagazin-MoMa) macht den 10 km Lauf mit
(nur die faule Socke neben ihm NICHT)


Vier AK 70 Läuferinnen (von oben links im Uhrzeigersinn Platz 1 - 4)


Plittersdorf bei Godesberg: Sonntagsbetrieb


Kiosk an der Mehlemer Fähre: hier haben wir auf der Hintour 
auch schon Eis gegessen :-)) und ein Filmteam beobachtet


Vor dem Campingplatz Rolandswerth: Strandgäste am Rhein


Kripp: geschmücktes ausgedientes Boot


vor Bad Breisig: Christiane im Gespräch mit einem Radler aus Wertingen


Selfie Helmut mit der Sonne im Rücken :-)


Urmitz: dieses Boot hat schon lange ausgedient ...


Koblenz empfängt uns in der Abendsonne

Freitag, 5. September 2025
Übernachtung im Apartment "Sonnenbalkon im Zentrum"


Nach einer Stadtbesichtigung (Fußgängerzone, Marktplatz, Michaelsberg) und Saunabesuch
haben wir noch Pläne für die Fortsetzung unserer Reise gemacht. Die könnten folgendermaßen aussehen:
Nach dem 10 km DM Lauf von Christiane am Sonntag möchten wir nachmittags nach Koblenz radeln.
Montag (8.9.) werden wir vormittags den Zug von Koblenz nach Frankfurt nehmen und nachmittags in Richtung Würzburg radeln. Dienstagabend rechnen wir mit der Ankunft in Würzburg.
Mittwoch nehmen wir von dort den Zug nach Hause! Mal sehn, ob's klappt !


Siegburg: Marktplatz


Siegburger Marktplatz:  "Aktiv für Demokratie" Demo 


Michaelsberg mit Abteikirche und 
Aussicht auf den nördlichen Stadtteil von Siegburg

Donnerstag, 4. September 2025
Düsseldorf/Neuss - Siegburg/Sankt Augustin : 95 km, 210 hm
Übernachtung im Apartment "Sonnenbalkon im Zentrum"



Zunächst verläuft unsere Reise parallel zum Rhein, teilweise auch auf dem Deich und schenkt uns die Aussicht auf den großen deutschen Strom. Weiter geht es über kilometerlange Fahrradstraßen bis nach Zons. Die mittelalterliche Stadt mir ihrer Festung und der vollständig erhaltenen Stadtmauer schauen wir uns genauer an. Im Jahr 1372 erhielt Zons von der Stadt Neuss die Rechte für den Rheinzoll.
Das war der Baubeginn der Befestigung.Wir erleben auch das denkmalgeschützte und vollständig erhaltene Kopfsteinpflaster rund um die Stadt. Das Kochgeschirr klappert in der Gepäcktasche lustig im Fahrradrhythmus mit.
Nach Köln und später bis kurz vor Bonn fahren wir entlang der Rheinschleifen. Die Strecke verlängert sich dadurch, wir können aber gut durchfahren und die Innenstädte größtenteils meiden. 
In Köln wechseln wir die Rheinseite von West- nach Ostufer. Kurz vor Bonn verlassen wir den Rhein und radeln entlang des grünen Gürtels parallel zum Fluß Sieg.
Unser Quartier für 3 Nächte liegt in Sankt Augustin nahe Siegburg.




Rheinpark Neuss: Blick über den Rhein auf Grimlinghausen


Zons: Kreismuseum


Zons: Zollfeste


Zons: Zollfeste (Festung und Parkanlage)


Zons: gesamte Burganlage


Zons: Schloßstrasse (Hauptstrasse)


Zons: Aufstieg zum Eckturm


Zons: Häuser an der Schloßstrasse


Zons: alte restaurierte Mühle


Zons: Falknerei Museum und Eckturm


Dormagen: Radweg Rheinauen, im Hintergrund Leverkusener Industrie


Riehl: Köln mit Dom kündigt sich im Hintergrund an


Köln: Brunnen, Restaurants und St. Martin Kirche


von der Rheinbrücke: Blick zurück auf Köln


Porz: Ostseite des Rheins, auch hier gibt es (zeitweise) viele Radfahrer

Mittwoch, 3. September 2025
Übernachtung im Apartment "Jade & Jabo" (Neuss)
Ruhetag


Dienstag, 2. September 2025
Wesel - Neuss : 86 km, 200 hm
Übernachtung im Apartment "Jade & Jabo"
Gesamtkilometer bis einschließlich 2.9.: 2006 km



In Wesel besuchen wir noch den Dom und radeln dann an den Rhein. In der Ferne sehen wir eine alte Brücke. Wir fahren etwas zurück, um sie näher anschauen zu können. Es ist eine alte Eisenbahnbrücke, die von der Wehrmacht in den letzten Kriegstagen gesprengt wurde.
Auf dem Rheinradweg haben wir zwar eine schöne Sicht auf den imposanten Fluss und die Frachter, die ihn befahren, aber auch kräftigen Wind, der uns ungebremst entgegen weht.
Schafe beweiden die Hänge.
In Baerl lassen wir uns den Pflaumenkuchen (alias Zwetschgendatschi) mit und ohne Sahne gut schmecken. Außer uns ist nur noch ein weiteres Pärchen hier zu Gast. Die Bäckerei bildet eine junge Dame aus Vietnam aus.
Duisburg können wir auf dem Rheinradweg umfahren. Wir passieren den Hafen. Hier stehen unzählige Container. Die Firma Logportveins stellt sich als führende Logistikdrehscheibe Europas vor. Hier können Waren per Schiff, per Schiene oder per LKW befördert werden. Das Ganze wird als trimodale Transportkette bezeichnet.
Nun passieren wir ein riesiges Gewerbegebiet mit verschiedensten Firmen. Eigentlich wollten wir ein Eiscafé suchen, aber so etwas hat hier keinen Platz und kein Publikum. 
Schließlich kommen wir wieder an den Rhein und dann nach Neuß. Hier kaufen wir ein und beziehen unser Appartement. Wir können heute also wieder kochen! 


Wesel: Willibrodi-Dom (oben und unten)



Pylon Rheinbrücke Wesel:
hier wechseln wir die Rheinseite von Ost nach West


alte Eisenbahnbrücke zwischen Büderich und Wesel aus dem Jahr 1874, 
die für den Streckenverlauf Venlo-Hamburg gebraucht wurde


Honigautomat am Rhein


Hotel-Restaurant Wacht am Rhein


Blick von der Deichkrone auf den Rhein und Industrie von Orsoy


Vogelparadies am Eversael See (siehe auch Foto unten)


Tiere in den Rheinauen am Deich
Hühnerfoto: Futter in Gläsern für Hühner
(Kasse stand im oberen Stock :-))


Eisenbahnbrücke und (klein darunter) Beeckerwerther Autobrücke


Kran am Rheinufer bei Homberg


Wölfe, Bären? Fünf! Schäferhunde mit Frauchen


Friemersheim: Dorfkirche aus dem Jahr 1147


Schwafheim bei Duisburg: Chemiefabrik und Verladearm

Montag, 1. September 2025
Münster - Wesel : 99 km, 230 hm
Übernachtung im Hotel "Haus Duden"
(Wesel ist der Geburtsort von Konrad Duden)


Die Ausfahrt aus Münster verläuft über einen Radring, der ähnlich wie der Altstadtring in München für Autos in Münster aber nur für Fahrräder vorgesehen ist. Die Fahrradstraße ist von alten hohen Alleebäumen umsäumt, durch die man wie durch einen Tunnel hindurchradelt.
Weiter in Senden treffen wir auf den Fluss Stever, später auf den Dortmund-Ems-Kanal. Nach Dülmen fahren wir einen einsamen Radweg durch das Naturschutzgebiet, auf dem uns nur ein Liegeradfahrer begegnet. Wir kommen an den See bei Haltern. Dort im Café sind allerdings Fahrräder nicht erwünscht. Deshalb gibt es den ersten Halt in Haltern am See im Café Extrablatt. :-))
Die Weiterfahrt führt wieder durch einen Naturpark. Hier gibt es Angusrinder, die nicht nur auf der Wiese Gras fressen, sondern sich auch im kleinen flachen Weiher tummeln.
In Dorsten gönnen wir uns eine Kaffeepause mit Pflaumenkuchen (Zwetschgendatschi) und Schlagsahne.
Gegenüber dem Café hat die Stadt ein kleines Trampolin in den Boden eingelassen. Jedes Kind, das vorbeikommt, springt darauf herum. Wir beobachten ein 3-jähriges Mädchen, das lustig auf dem Spielgerät herumhüpft. Die Mutter sitzt auf der Bank. Das Kind variiert die Technik: Mit Anlauf, mit Drehungen, die Knie hochgezogen und genießt die Aufmerksamkeit. 
Die Fahrt geht weiter über den Kanal und wir radeln schließlich zwischen dem Fluss Lippe und dem Kanal auf dem Radweg der Staatsstraße. Durch die Hohe Mark führt uns ein Kiesweg parallel zu ehemaligen Bahngleisen, wo zwischen den Schwellen inzwischen hohe Bäume gewachsen sind.
Die letzten Kilometer ziehen sich nach unsrem Gefühl etwas durch Dörfer und Felder bis wir endlich am Hotel ankommen.  
Unser Ziel ist Siegburg bei Bonn, das wir in zwei Fahrradtagen erreichen wollen, denn dort finden am Sonntag in Siegburg die Deutschen 10 km-Meisterschaften statt, für die Christiane gemeldet ist. Laufen steht daher neben Radfahren auch regelmäßig auf dem Programm.




Wasserschloss in Senden (Münsterland)


Dortmund-Ems Kanal


Reiher am Dortmund-Ems Kanal


Fluß Lippe (von der Hinreise schon bekannt)


Haltern am See:  Cafe Extra (oben rechts) wartet mit Mittagessen auf uns
Rathaus (unten links)


zwischen Wulfen und Dorsten: Angus Rinder? beim Baden


Dorsten: Fußgängerzone


ehemalige Bahnstrecke Haltern-Wesel (bei Wesel):
Bäume wachsen zwischen den Schienen!!


Wesel: Hotel Haus Duden

Sonntag, 31. August 2025 - Ruhetag
Übernachtung im Apartment "Boardinghouse Münster"

Der heutige Tag ist ein Relaxtag - Christiane geht ins Schwimmbad und Helmut radelt durch die Innenstadt und besichtigt einige Sehenswürdigkeiten. Am späten Nachmittag treffen sich Helmut und Christiane in der Unterkunft und machen einen Spaziergang zur Eisdiele :-))


 St. Lamberti (oben und unten)



Historisches Rathaus mit Friedenssaal (siehe unten)


Friedenssaal im Rathaus (Westfälischer Friede 1648) 


Münster Dom St. Paulus


Münster Schloss


Aasee: Sonntags mit vielen Seglern


Prinzipalmarkt - heute ohne Markt :-)


Barockpalast Erbdrostenhof


Radlstadt Münster: hier fühlen sich Christiane und Helmut wohl!


Binnenhafen


nahe Binnenhafen: ob der Hund diese Radreise wirklich genießt?


Trommelkonzert am Binnenhafen: Helmut macht mit!

Samstag, 30. August 2025
Löningen - Münster: 107 km, 270 hm
Übernachtung im Apartment "Boardinghouse Münster"


Unsere Tour startet in Löningen entlang dem Fluß Hase. Es gibt keinen Verkehr. Wir fahren durch Wald und Feld und zum Teil schnurgerade Radwege. Es geht leicht bergab und wir beobachten vier junge Rehe, die voller Lebensfreude neben der Straße durch den Wald springen. Wir fahren langsam, so dass die Tiere die Straße überqueren können.
Wir fahren auf schmalen Straßen zwischen hohen Alleebäumen, die den Weg links und rechts säumen. In Fürstenau schauen wir uns das Schloss an. Das ehemalige Gefängnis wurde mittlerweile in ein Hotel umgebaut. Die Gäste treffen sich im Garten neben dem früheren Pranger.
Nach 40 km verlassen wir Niedersachsen und betreten Nordrhein-Westfalen.
Beim Reiterhof Westermann gibt es noch einmal eine Kaffeepause anlässlich des Treffens des Motorradclubs Riesenbeck. Es sind viele auswärtige Gäste gekommen, die in kleinen Zelten übernachten. Nachts wird eine ehrenamtliche Nachtwache der Klubmitglieder organisiert, um Überfälle und Diebstähle von kriminellen Banden zu verhindern. 
Die Radwege sind oft wie am Reißbrett geplant und führen lange gerade durch die Wälder. Es gibt kaum Verkehr von Fahrradgruppen abgesehen. Gefährlich werden allenfalls riesige landwirtschaftliche Traktoren mit seitlich hochstehenden Pflugspitzen oder Gülleanhängern. Da heißt es rechtzeitig mitsamt Rad und Gepäck auf den Seitenstreifen springen, wenn so einer hinter einer Kurve hervorstürmt. Andere "Gefahren" drohen vom Straßenrand durch fußballspielende Kinder, vor denen mit Schildern wie "Vorsicht Kinder" und eindrücklichen Bildern gewarnt wird. Aber wir haben ja Helme. :-))
Andere Schilder tragen die Aufschrift: "Radwegschäden !" Dadurch wird mitgeteilt, dass die Kreisverwaltung die Schäden auch schon bemerkt hat :-))
Wir kaufen gerade noch vor 18:00 Uhr unseren enormen Lebensmittelbedarf für das Wochenende ein und transportieren alles in das Appartement, wo wir Gemüse und Salat, Kartoffeln und Lachs zum Abendessen kochen können. 
Mit unserer heutigen Etappe haben wir die 100 km Strecke geknackt und alles gut geschafft. Morgen gibt es einen Ruhe-Schwimm-und Regenerationstag in Münster. 



Sültemühle: Rehe kreuzen unseren Radweg


Fürstenau: Schloss mit Kirche und Gefängnis


Traktorungetüm


Radwegbezeichnung: Megalithkultur, Artland-Rad Tour, KulTour und Miles+Moor Tour


Fürstenau: ehemaliges Gefängnis und heutige Herberge


Fürstenau: Innenstadt mit Stadttor


Schale: Fachwerkhaus "zur alten Post"


nahe Hopsten: bald ist die Hälfte der Strecke geschafft-
Belohnung folgt im Café


Hopsten: St. Georg Kirche


Hörstel: evangelische Kirche


Bevergern: im Münsterland gibt es viele Radler


nahe Riesenbeck: auch Reiter begegnen uns heute


Riesenbeck: Motorradfreunde treffen sich im Reiterhof


nahe Riesenbeck: Surenburg


Hembergen: Oldtimer Rennen


Freitag, 29. August 2025
Bremen - Löningen: 91 km, 240 hm
Übernachtung im "Alten Gasthaus Stover"


In Lübeck haben wir Freunde getroffen (Gudrun und Torsten, Angelika und Michael, Inga und Andreas) und das Hansemuseum besucht. Am Dienstag (26.8.) fahren wir mit dem Zug über Kiel bis zur Schleibrücke (Rieseby Schleibrücke Süd), an der schon seit Jahren gebaut wird, damit irgendwann Züge und Autos wieder die Schlei überqueren können.  Die Passagiere müssen nun die Brücke zu Fuß überqueren und können auf der anderen Seite mit dem Zug Schleibrücke Nord - Flensburg weiterfahren. Der Schaffner verabschiedet seine Gäste mit den Worten: "Wenn der Brücke nicht funktioniert, können Sie schwimmen."
Wir werden an der nordseitigen Brücke bei Lindaunis von unserer Freundin empfangen und übernachten bei Hanne und Matthias in Lindau an der Schlei.  
Am nächsten Tag gehts wieder mit der Bahn nach Kiel, wo wir Helmuts Neffen Marco und seine Frau Andrea treffen.
Gestern sind wir dann mit dem Zug von Lübeck über Hamburg nach Bremen gefahren. Der Fahrradwaggon war voll mit Fahrrädern und Radlern, weil ein Zug ab Hamburg ausgefallen war. 

Unsere Radtour nach Siegburg bei Bonn soll in Bremen starten. Wir möchten eine andere Route wie auf der Hinfahrt nehmen und das Ruhrgebiet umfahren. Von Bremen aus geht die Tour nach Westen auf Fahrradstraßen und Parkanlagen aus der Stadt hinaus, dann durch ländlich einsames Gebiet, eine Waldstrecke auf unbefestigter Straße (2 km Schotterweg), weiter auf Radwegen und schmalen geteerten (einspurigen) Straßen. Wir machen eine Pause im Café in Wildeshausen.
Wir haben wenig Verkehr auf unserer Route, die durch kleine Dörfer, Wiesen und Weiden (viele Pferde und einige Kühe sind zu sehen) und an gepflegten Gehöften vorbei führt. Um 18:00 Uhr erreichen wir unser Tagesziel: Löningen.


Zugfahrt HH --> Bremen im überfüllten Radwaggon


Struppi wird während der Zugfahrt gestreichelt und muß 
beim Ausstieg in Bremen wieder ins Körbchen


Abschied von der Weser und von Bremen-
der 2. Teil unserer Radtour beginnt


überall sieht man Pferde...


diesen Herrn kennen wir auch schon :-)


Wildeshausen: hier wartet ein Café auf uns!


schöne Radwege- hier eine Birkenallee


Bethen: Wallfahrtsbasilika St. Marien 


unser Schutzengel-
im Vorgarten in Timmerlage gesehen


Lastrup: Alpakas auf einer Weide 

Sonntag, 24. August 2025
Hamburg - Lübeck: 60 km, 250 hm



Es geht von Hamburg auf breiten Radwegen nach Nordosten. Es ist Sonntag und alles ist ruhig. Auch der - im Norden immer frische - Wind ist uns heute wohlgesonnen. Wind stört beim Radfahren ja nur, wenn er von vorne kommt. Von hinten gibt er einen guten Schub. 
Ein Kilometer führt über gut erhaltenes Kopfsteinpflaster. Wahrscheinlich ist es zur Freude aller Radfahrer denkmalgeschützt.
Der Lütjensee interessiert uns. Baden ist hier allerdings wegen Blaualgen verboten. Dann gehen wir halt ins Restaurant. 
Unser Weg nach Lübeck führt durch eine sanfte Hügellandschaft mit langen Abfahrten. Es ist kühl und bewölkt. Das typische Norddeutschlandwetter ! Zu heiß wird es hier selten. Sind die Menschen hier deswegen an 1. Stelle im deutschen Glücksaltlas ?
Wir bleiben nun 4 Tage in Lübeck und Kiel, um Freunde und Verwandte zu besuchen und melden uns voraussichtlich am Freitag wieder zurück.




Wir sind in Norddeutschland - 
es gibt selten, aber ab und zu Kopfsteinpflaster


Bahnradweg Südstormarnsche Kreisbahn
(seit 2006 stillgelegt)


Lütjensee


Hohehorst: schönes Reetdachhaus


Sandesneben: St. Marienkirche


Sierksrade: Pferdekoppel


Rondeshagen: Ingas Atelier "Rote Scheune"


Lübeck und seine Partnerstädte

Samstag, 23. August 2025
Verden / Heidkrug - Hamburg: 99 km, 330 hm
Übernachtung bei René



98,8 km ? Hätten wir da nicht noch zwei Runden um den Block drehen sollen bis die 100 kommt ?
Wir wissen, dass es heute ein langer Tag wird, denn wir wollen Renés Wohnung in Hamburg erreichen. Er ist zwar nicht zu Hause, aber wir dürfen trotzdem seine Wohnung belagern. 
Die Reise geht früh vom Gasthaus Heidkrug los, wo wir noch ein sehr exquisites Frühstück genossen haben. Direkt vor dem Haus verläuft die Bundesstraße, wir können also nahtlos auf dem Radweg weiterfahren, den wir gekommen sind und es geht immer geradeaus. 
Wir passieren eine Gänsefarm. Die Gänse leben im Freien und haben einige kleine Häuschen zum Schlafen. Zwei Hunde bewachen das Federvieh und begrüßen uns mit lautem Gebell.
Den kleinen Fluss Wümme überqueren wir drei Mal bevor wir das Dorf Wümme erreichen. der Fluss schlängelt sich wohl kunstvoll um die kleinen Hügel, die auf unserem Weg liegen.
An der Bundesstraße 75 stehen auf beiden Seiten hohe alte Bäume. So haben wir trotz der eher langweiligen Strecke immer das Gefühl durch den Wald zu fahren- und wir haben Windschutz.
Wir verzichten heute auf die Zikzackroute durch die Dörfer auf die uns unser Navi schicken will sondern routen über die direkte Spur nach Hamburg. Wir wollen keine Zeit verlieren.
Anstrengend wird die Fahrt durch Harburg mit schlechten Radwegen und viel Verkehr. Endlich erreichen wir die Elbbrücken nach Hamburg. Dort fahren wir über schöne breite Radwege und Fahrradstraßen entlang vieler grüner Flächen. 9 km vor dem Ziel kaufen wir noch fürs Abendessen ein und besuchen ein Café. 


Ort Bunte mit der schönen Front eines Gasthauses


Rotenburg: der Radweg führt durch die Innenstadt


On the way: es hat kurz geregnet


kurz vor Wümme: Gänsefarm neben der Bundesstrasse


Tostedt: ist das nicht eine geniale Werbung??


bei Kakenstorf: Landgasthof zum Estetal


Hamburg-Harburg: alte Harburger Brücke an der Süderelbe (BJ 1899)
Seit einigen Jahren eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer
(Foto oben und unten)



unsere Hamburger Radstrecke durch die wasserdurchflutete Elbstadt Hamburg
(Komoot hilft beim Finden des richtigen Weges)


Blick nach Osten von der Brücke über die Norderelbe


Freitag, 22. August 2025
Wunstorf / Mesmerode - Verden / Heidkrug: 93 km, 270 hm
Übernachtung im "Gasthof Heidkrug"



Wir verlassen Mesmerode, schauen noch auf den steilen Kaliberg hinauf, der nach und nach begrünt wird, und fahren in Richtung Steinhuder Meer. Dieses Meer heißt Meer, weil es viel Wasser hat und nicht weil es wirklich ein Meer ist :-). So ähnlich kennen wir es ja auch vom Pucher Meer.
Vom Wasser sieht man aber erst mal nichts, denn es wachsen Schilf und andere Feuchtpflanzen im Naturschutzgebiet der Meerbruchwiese. Viele Schwalben ziehen Schleifen im Wind und in der Ferne erspähen wir auch einige Kraniche. Ein großer Raubvogel dreht seine Kreise. Könnte es einer der hier heimischen Seeadler sein?
In Mardorf kommen wir dem Wasser näher. Hier gibt es einen gut besuchten Kiosk mit hervorragenden Fischsemmeln. Im benachbarten Naturparkmuseum können wir uns über das Hochmoor informieren. 
Unser Navi schickt uns vom See auf einen Waldweg, der uns in Richtung Lüneburger Heide führen soll. Nach langem Hin und Her glaubten wir am Rand dieser Heide einigermaßen ungeschoren entlang fahren zu können. Wir biegen in einen Sandweg ein, der seiner Bezeichnung alle Ehre macht. Das ist zu mühsam! Tiefer Sand, man kann nur noch schieben. Unsere Räder sind für diesen Untergrund zu schwer. Ein Alternativweg erweist sich als genauso unwegsam. Nach einer Schranke gibt es nur noch einen 10 cm breiten Pfad.
Wir planen um, fahren ein Stück zurück und finden einen gut geteerten Radweg entlang der B6 in Richtung Weser. Die Landchaft ist nun nicht mehr so idyllisch, aber wir können geschützt von großen Bäumen (bis 20 km/h Westwind!) gut und schnell fahren. 
In Nienburg gönnen wir uns eine Pause im Café. Von hier führt unser Weg parallel zur Weser - nun in Richtung Hamburg. Um 19:00 Uhr erreichen wir unser Hotel nördlich von Verden. 




Hagenburg: St. Nicolai Kirche (oben und unten)



Steinhuder Meer: Radroute durch  Meerbruchwiesen


Steinhuder Meer


Steinhuder Meer bei Mardorf


Vögel am Steinhuder Meer


Naturparkmuseum Mardorf: Mooreiche
(einige hundert Jahre alt)


Naturparkmuseum Mardorf: ausgestopfter Kranich vor Moorlandschaft


Steinhuder Meer: Mardorfer Segelboothafen


Südrand der Lüneburger Heide


1000 Jahre Nienburg an der Weser


Nienburger: Fachwerkhaus und Spargelbrunnen


Nienburger Fußgängerzone


Helmut an der Weser (warm verpackt, da nur 19 Grad)


Weserradweg zwischen Haßbergen und Rohrsen


Dörverden Mühle


Verden an der Aller


Donnerstag, 21. August 2025
Ruhetag in Wunstorf / Mesmerode 
Übernachtung in der "Ferienwohnung Maedchen"

Das ist ja lustig! Unser Freund hat mit seinem Bruder gerade den Kilimandscharo in Afrika bestiegen und wir wohnen direkt neben einer Kalisalz Abraumhalde, liebevoll  Kalimandscharo  genannt.
Heute ist ein Faulenzertag. Wir lesen viel und radeln ins 1,5 km entfernte Bokeloh zum Einkaufen.
Abends kochen und essen wir und glotzen danach in die "Ferne".
Morgen brechen wir auf zur nächsten Etappe nach Lübeck.



Reparatur (Kettenwechsel) an Helmuts E-Bike



Mesmerode: "verschneiter" Kalimandscharo - unser Apartment 
liegt direkt neben der 176 m hohen Abraumhalde!
Eine "Besteigung" ist möglich, da der Kalisalzabbau seit 2018 eingestellt ist :-))


Bokeloh: Eisenbahn-Modell im Vorgarten

Mittwoch, 20. August 2025
Bielefeld - Wunstorf:  96 km, 360 hm
Übernachtung in der "Ferienwohnung Maedchen"


Nun sind wir schon auf der Höhe westlich von Hannover.
Die Ausfahrt von Bielefeld geht über Fahrradstraßen und einen Radweg, der am Hang neben der Autobahn entlang führt (Radweg oberhalb des Ostwestfalendamms). Weiter fahren wir durch den Teutoburger Wald. In Gohfeld wird vor der Schule Pflaster verlegt. Die Männer werfen sich die Steine zu und verlegen sie im Akkordtempo.  Es sind Arbeiter aus Montenegro. Unglaublich wie stark und wie schnell sie sind. 
In Bad Oeynhausen besuchen wir in der Fußgängerzone ein Café mit eigener Konditorei. 
Aus dem Ort führt der Weg an der Werre entlang.  Außer uns ist noch eine große Radlertruppe unterwegs, die ebenso wie wir wegen diverser Baustellen nach dem richtigen Weg sucht.
Am Zufluss der Werre in die Weser sind Bänke und Liegestühle aus Holz aufgestellt, auf denen die Leute das Zusammenspiel der beiden Flüsse anschauen können. Wir überqueren den Fluss und  verfolgen den Weserradweg. Bei Porta Westfalica (Kaiser Wilhelm Denkmal) geht es dann aber für uns auf Kies- und Forstwegen durch den Schaumburger Wald. Dort stoßen wir auf ein Pyramiden Mausoleum des Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe, der vor 300 Jahren in dieser Gegend gelebt hat und ein bedeutender Heerführer im 7jährigen Krieg war (www.schaumburgerland-tourismus.de). Die Wege sind flach aber die Fahrräder hoppeln ganz schön über die Unebenheiten (z.T. Schotterwege), so dass die Töpfe und Becher lustig in den Packtaschen klappern. 
In Sachsenhagen wird noch reichlich fürs Abendessen eingekauft, denn wir haben heute wieder ein Appartement mit Küche. 



Herford: von den Bäumen verdeckte Kirche :-)


Teutoburger Wald Gebiet: hügeliges Gelände


Bischofshagen: Mammut vor dem Heimatmuseum


Gohfeld: Pflastersteine werden im Akkordtempo verlegt


Bad Oeynhausen: Blog schreiben und Torte essen


Bad Oeynhausen: Kurpark


Bad Oeynhausen: Fluß Werre


nahe Porta Westfalica: Fluß Weser


Porta Westfalica: Kaiser Wilhelm Denkmal


Notthorn: alte Getreidemühle


nahe Berenbusch: Mittellandkanal


nahe Hespe: Radweg durch Kastanien Baumallee


Pyramiden Mausoleum nahe des Schlosses Brand, 
wo Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe mit Frau und Tochter begraben wurden


Wiehagen: Forstgehöft Brand im Schaumburger Wald


Wiehagen: Esspause bei einem Boccia Platz


Mesmerode: verziertes Haus eines Künstlers

Dienstag, 19. August 2025
Lippstädter Seenplatte - Bielefeld:  70 km, 180 hm
Übernachtung auf dem "Campingplatz Bielefeld"


Wir fahren an vielen Baggerseen vorbei. Leider ist Schwimmen nicht möglich, da die Seen im Privatbesitz sind. Manchmal sind auch Segelvereine die Eigentümer. Ein einheimisches Ehepaar zeigt uns  den Weg zum Lippstädter See. Dort ist Baden erlaubt neben der Salitos Bar. Der Barkeeper kassiert den Eintritt. Es gibt gemütliche Sessel am Strand, für den eigens Sand aufgeschüttet wurde.
Wir befinden uns auf dem Radweg Holland - Tschechische Republik, das sagt zumindest die Komoot Fernradwegbezeichnung: "Fietsen naar Praag" (radeln nach Prag). 
In Kaunitz machen wir eine Pause am Brunnen- schattige Bänke nutzen wir für eine Brotzeit und das Trocknen unseres Zeltes.
Wir entscheiden uns für eine Übernachtung auf dem Campingplatz in Bielefeld.
Hier ist für alles gesorgt: Ein eigener Badesee, Toilettenhäuschen an jeder Ecke, ein großer Biergarten, Trampolin und Fahrzeuge für die Kinder und ein kleiner Zoo mit Kängurus, einer Voliere, Hühner, Schafen und Ziegen. 


Rebbeke: Feuerwehrhaus, davor originelles Straßenschild mit Spritzen


Baggerseen bei Sudhagen: große Enttäuschung! Helmut glaubte an dieser Seenplatte 
schwimmen zu können, Fehlanzeige! 


Lippesee: Salitos Beach, einziger (genehmigter) Badezugang an diesem See?


Sande: schöne Landschaft - wir radeln vom Lippesee gen Norden 


Kaunitz: überhängende Büsche heißt Kopf einziehen!
In diesem Ort machen wir Pause


Kaunitz: schattiger Park, bequeme Bänke, Brotzeit ist angesagt!
Der Tellerwäscher steht schon bereit!


Wettervorhersage: ein herrlicher Tag neigt sich dem Ende zu!
Es wird Zeit, den Campingplatz zu erreichen


Bielefelder Campingplatz: Zoo, Badesee, Biergarten ...


Montag, 18. August 2025
Dortmund - Lippstädter Seenplatte:  85 km, 180 hm
Übernachtung im "Campingparadies Lippstädter Seenplatte"



Die Ausfahrt aus Dortmund geht über Fahrradstraßen und Radwege. Schließlich landen wir auf einem schnurgeraden Radweg entlang der Bahnlinie nach Osten. Heute haben wir Gegenwind. Es weht halt nicht immer Westwind. Südlich von Hamm radeln wir dann direkt auf einer ehemaligen Bahnstrecke der Westfälischen Emschertalbahn. Dieser gut asphaltierte Radweg wird umsäumt von vielen Bäumen und bietet Schatten und Windschutz. In Welver besuchen wir ein ehemaliges Zisterzienserinnen Kloster. Wir schauen uns die beiden Kirchen von außen an, denn die Türen sind verschlossen. Es gibt eine evangelische Kirche und direkt daneben eine katholische Kirche. Eigentlich hätte eine Kirche von beiden Konfessionen genutzt werden sollen, aber es gab Streit, deshalb musste eine zweite Kirche gebaut werden.
In Herzfeld machen wir eine Tee- und Kuchenpause. Damit wir nicht nur ungesundes Zeug essen, gibt es frische Aprikosen dazu, die wir noch aus dem Bioladen dabei haben.
Nun fahren wir durch eine Kastanienallee mit hohen uralten Bäumen. Hier ist das Naturschutzgebiet Lippeaue. Der Radweg führt uns immer wieder von der Landstraße zum Fluss Lippe. Im tiefgrünen Wasser schwimmen schneeweiße Schwäne. 
Wir besuchen Lippstadt mit seinen alten Fachwerkhäusern und radeln noch bis zur Seenplatte, wo wir auf dem Campingplatz unser kleines Zelt aufstellen und zum ersten Mal unseren Gaskocher anschmeißen, den wir für alle Fälle auch dabei haben. 
Es gibt Eintopf: d. h. Kartoffeln, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch (also alles was wir noch haben) in ein und denselben Topf rein, angereichert wird das Gericht mit Öl und Wasser sowie Bratwürsten aus dem Automaten, den es hier statt einem Laden gibt. Wir werden das Rezept mal bei Chefkoch.de patentieren lassen.  :-))



auf der ehemaligen Bahnstrecke Emschertalbahn,
wo es für Wanderer und Radler schöne Rastplätze gibt (siehe unten)



ehemaliges Zisterzienserinnen Kloster mit
den Pfarrkirchen St. Albanus und Cyriacus




Brücke bei Lippborg: Blick auf den Fluß Lippe


Hovestadt: Schloß Hovestadt


zwischen Herzfeld u. Eickelborn: schöner Radweg neben der Landstraße


Rotbäckchen und Rotkäppchen


 Naturschutzgebiet Lippeaue mit Kastanienbaumallee


Teich im Naturschutzgebiet Lippeaue


bei Lippstadt: Fluß Lippe


Lippstadt: Fachwerkhäuser und Fußgängerzone (oben und unten)



Lippstadt: Rathaus (oben) und Bürgerbrunnen (unten)
(gespendet von Bürgern aus Anlass des 800 jährigen Jubiläums)



Lippstadt: Lokal "goldener Hahn"
das Haus wurde 1566 erbaut


Campingplatz Lippstädter Seenplatte
(das erste Mal bei dieser Reise mit Sitzgelegenheit :-))



Sonntag, 17. August 2025
Dortmund:  Besuch bei Christianes Cousine Sabine
Übernachtung im Apartment "Bright Dortmund City Center"



Austausch von Erinnerungen bei der Durchsicht von Fotos


Sabines blumengeschmückter Balkon


Café und Parkrunde mit Sabine


Samstag, 16. August 2025
Duisburg - Dortmund:  87 km, 400 hm
Übernachtung im 
Apartment "Bright Dortmund City Center"

Wetter: bewölkt, max 22 Grad


Wir fahren durch das Ruhrgebiet. Ruhrgebiet ? Ruhrpott ? Ruhrkohle ?
Nein, die Ruhr ist ein Fluss, wer hätte das gedacht.
Unseren Navi müssen wir aber erst mal auf Spur bringen, er hätte uns den kürzesten Weg durch die Städte geschickt.
Der Ruhrradweg ist gut frequentiert. Viele E-Biker, Rennradfahrer, Familien mit Kindern sind hier unterwegs.
Auch der Fluss ist belebt: Flösse mit grillenden, trinkenden und singenden Passagieren, Ruderer mit TrainerInnen im Motorboot, Schlauchboote, Kajaks, Kanus und SUPs sind unterwegs.
Die Gänse stehen im Wasser staunend Spalier. 
Wir radeln fast ausschließlich durch die grüne Natur. 
 Eingekehrt wird heute nicht, denn wir sind erst um 10:30 Uhr losgefahren. Christiane hatte morgens noch einen 15 km Lauf gemacht, der zur 6-Seenplatte bei Duisburg führte und auch einen Sprung in den Wolfsee nicht auslassen konnte.
Unterwegs erhalten wir die Mitteilung, dass sich unser Appartement im 2. Stock befindet und der Aufzug defekt ist. Um die Fahrräder sicher unterzubringen, müssen wir sie hochbringen. Helmut fragt einen jungen kräftigen Passanten um Mithilfe. Er trägt das schwere E-Bike wie einen Luftballon die Treppen hoch. :-))


Ruhr mit Schleuse bei Kettwig


Kettwig: altes Turbinenhaus, umgebaut als Wohnhaus


auf dem Ruhr-Radweg geht's zu wie auf der Autobahn :-))


die Freien Wähler von Essen mit falscher Weltanschauung...


Gänse auf einer Wiese neben der Ruhr


ein schöner Radweg , der alle Krümmungen mitmacht :-)


Hattingen:Birschel Mühle

alles was schwimmt war auf dem Wasser!

Freitag, 15. August 2025
Köln - Duisburg:  75 km, 180 hm
Übernachtung im Hotel "Am Sportpark"

Wetter: sonnig, max 29 Grad


Nach dem Frühstück im Biergarten des Campingplatzes geht es auf dem Rheinradweg weiter. Am Ruderclub kann im Rhein gebadet werden, denn der Bereich ist von Molen begrenzt. Es ist erstaunlich, die Strömung ist hier genau entgegengesetzt zur Strömung im Fluss. Das Schwimmen ist fast nur auf der Stelle möglich. 
Unser nächstes Ziel ist der Kölner Dom. Hier findet eine Messe gemeinsam mit dem 1. FC Köln statt. Der Verein besteht seit 77  Jahren und feiert gemeinsam mit dem Kölner Dom, der 777 Jahre alt wird, Aus diesem Grund ist die Kirche für 2 Stunden nicht für Touristen frei gegeben.
Nun geht es parallel zum Rhein kilometerweit durch ein Gewerbegebiet. Wir fahren auch an der Firma Ford in Leverkusen vorbei. Heute ist wenig Autoverkehr. 
In Langel wechseln wir die Rheinseite mittels einer Fähre und kommen nach Hitdorf. Jetzt ist es aus mit dem Radweg am Wasser. Das Routingprogramm Komoot führt uns durch Stadtgebiete, erst Monheim dann Düsseldorf und danach Ratingen. Kurz vor Duisburg kommen wir durch ein großes Seengebiet mit Segelbooten und Badegästen, genannt 6 Seen Platte Duisburg.
Es ist schon spät, wir radeln zu unserem Hotel in Duisburg und essen beim Italiener in der Nachbarschaft. Vielleicht kommen wir morgen noch einmal an die Seenplatte.
Unser Ziel für Samstagabend ist Dortmund.



Campingplatz Berger bei Köln


Ruderclub bei Rodenkirchen


Christianes Schwimmversuch im Rhein


Köln: Gebäude im alten Zollhafen


Kinderkunstwerk? am Wegesrand


Kölner Dom


Abschied von Köln


"Rasenmäher" Schafe am Rheinufer Köln-Niehl


Langel: Kirche St. Amandus


Blümchen am Wegesrand


Rhein-Fährübersetzung Langel - Hitdorf


Seenplatte bei Duisburg

Donnerstag, 14. August 2025
Koblenz - Köln:  93 km, 200 hm
Übernachtung auf dem Campingplatz Berger


Heute geht es mal ganz früh aus den Federn, denn wir wollen bis Köln kommen und bis wir alles gepackt und gefrühstückt, abgespült usw. haben, dauerts halt.
Die Route führt weiterhin direkt am Rhein entlang.
Wir kommen nach Andernach. Diesen Ort wollen wir uns genauer anschauen. Wir besuchen die Kirche, mit ihren farbenfrohen Malereien in gelb, orange und hellblau. Nicht alles ist schon restauriert. Man sieht auch die Fresken noch in ihrer alten Form. Andernach ist eine der ältesten Städte in Deutschland. Die Stadtmauer und einige Türme sind noch teilweise erhalten. Hier gibt es auch einen kalten Geysir und viele Mauern aus Vulkangestein.
Bei Kripp mündet die Ahr in den Rhein. Hier musste die Fußgänger/ Fahrradbrücke auf Grund des Hochwassers vollständig erneuert werden. Der EV15 und der Rheinradweg, auf dem wir unterwegs sind, führen über diese Brücke. Der EuroVelo Weg verbindet das schweizerische Andermatt mit dem niederländischen Hock van Holland.
In Remagen machen wir eine ausgedehnte Mittagspause und in Bonn kommen wir an den alten Plenarsaal im Wasserwerk, wo der Bundestag von 1986 bis Oktober 1992 tagte, vorbei. Heute gehört es zum UN Campus.


Radweg bei Neuwied


Neuwied: Herrchen und Hund machen es sich auf der Bank gemütlich


Rheinanlagen Park in Andernach


Andernach: Runder Turm am Römerpark


Andernach: Maria Himmelfahrt Kirche (oben und unten)




Schloß / Burg Namedy 


wir unterqueren am Vinxtbach die Bundesstrasse 9


Burg Rheineck


Remagen: Franzose mit wolligem Hund vor dem Rathaus
(den idealen Fototermin hat Helmut verpasst, als der Hund unter der Brunnendusche stand)


Remagen: Apollinariskirche 


Burg Drachenfels


schattiger Waldweg kurz vor dem Campingplatz Berger
(7 km südlich von Köln)


Mittwoch, 13. August 2025
Koblenz: Freibad und Altstadt 
Übernachtung im Apartment "Easy Stay Koblenz"

Heute haben wir einen faulen Tag im Freibad verbracht. Helmut hat danach noch eine Eisdiele in der  Altstadt aufgesucht und im Biergarten seinen Durst gelöscht :-)
Kaiser Wilhelm haben wir im deutschen Eck nur kurz zugewunken ...


Freibad Oberwerth hat heute Massenandrang bei 37 Grad Lufttemperatur 


Historiensäule: Jürgen Weber zeigt in seinem Werk anläßlich
der 2000 Jahresfeier von Koblenz im Jahr 1992 die Geschichte der Stadt
von der Römerzeit bis in die Gegenwart 


Koblenzer Jesuitenplatz (oben und unten)



Festung Ehrenbreitstein
(René und Helmut besuchten am 19.Juni 2022 die Burg)


Kaiser Wilhelm Statue im Deutschen Eck


Blick vom Deutschen Eck auf die Mosel und auf die Altstadt Koblenz


St Kastor


Ludwig Museum im Deutschherrenhaus



Dienstag, 12. August 2025
Bingen am Rhein - Koblenz: 73 km, 200 hm 
Übernachtung im Apartment "Easy Stay Koblenz"


Wir befinden uns nun auf dem Weltkulturerbe-Abschnitt des Mittelrheins. Der Radweg verläuft immer am Fluss entlang, so dass wir eine bombastische Aussicht auf den Rhein und auf die Hänge  auf beiden Seiten des Ufers haben. Staunend schauen wir zu den gut erhaltenen Burgen hinauf und besuchen die alten Städte entlang der Route wie Bacharach mit seinen Fachwerkhäusern und seiner Stadtmauer, der Kirche und der Kirchenruine (die Wernerkapelle), deren Mauern sich zum Himmel hin geöffnet haben. Sie ist ein schweres Erbe des Judenhasses und soll als Mahnmal für einen geschwisterlichen Umgangs der Religionen dienen.

Die Fachwerkhäuser sind oft mit Sprüchen verziert z. B. "Greif zum Becher, lass das Schelten" oder "Gönne dir einen Augenblick der Stille und du begreifst wie unsinnig du herumgehastet bist" oder "Wer an den Weg baut, hat viele Meister".

Gora liegt gegenüber dem berühmten Felsen der Loreley. Hier gibt es für uns eine Kaffeepause mit dem Blick auf die Berge und die weite Schleife des Rheins. 
Außer Autos und Radfahrern fahren auch Personen- und lange Güterzüge vorbei mit bis zu 30 Waggons. Einige Gleisabschnitte führen durch Tunnel, wenn das Tal zu eng wird.
Wir genießen das Radfahren auf der flachen Strecke mit Wind von hinten und großartigen Ausblicken nach jeder Flusswindung.
Ein Tourenfahrer überholt uns von links. Er hat mit zwei 1,5 l Wasserflaschen noch 3 kg extra auf den Gepäckträger geklemmt. Von rechts fährt auf dem Rhein ein Frachter mit Touristen an Deck und lauter Musik an uns vorbei.
Wir lassen alle vorbeiziehen, unser Ehrgeiz ist heute zu gering, um dran zu bleiben. 
Morgen gibt es in Koblenz einen Ruhetag.



Von Bingen bis Koblenz verläuft am Rhein der Weltkulturerbe Abschnitt


... man kommt aus dem Staunen nicht heraus! Der heutige Radltag
präsentiert uns am Rheinufer diese Anzahl von Burgen !


Bacharach: zerstörte Kapelle, erhalten als Mahnmal    


bei Bacharach: diese Männer lassen es sich am Rheinufer gut gehen mit
Blick auf Lorchhausen (Bier, Blümchen und Leuchtturm auf dem Tisch)


Bacharach Ansicht von der Strasse. Im Hintergrund 
ist die Burg Stahleck (Jugendherberge) zu erkennen


Altstadt mit Fachwerk von Bacharach (oben und unten)





Strand Oberwesel am Rhein -
gegenüber liegt der Loreley Felsen


bei Sankt Goarshausen: 31 Grad und wenig Schatten am Rheinufer


Rheinufer: Siesta bei den Kormoranen 


Spay: Uferstrasse mit Fachwerkhäusern


am Rheinufer bei Rhens: schattige Radwege sind heute Mangelware


10 km vor Koblenz: letzte Pause vor unserem Ziel


Koblenz: Blick auf die Festung Ehrenbreitstein von der Moselbrücke
(Moselmündung am Rhein)


Montag, 11. August 2025
Darmstadt - Bingen am Rhein: 75 km, 140 hm 
(plus 2x3 km zum Restaurant)
Übernachtung auf dem Zeltplatz Schorsch



Darmstadt verlassen wir auf einem breiten Fahrradweg - schön getrennt von den Autos und Trambahnschienen. Wir wollen nun zum Rhein fahren um den schönen Radweg am Fluss noch einmal zu erleben. Wir fahren vorbei an Zucchinifeldern mit ihren großen gelben Blüten. Die Fürchte werden von Hand geerntet. Es werden auch Kürbisse und Hirse angebaut.

In Groß Gerau besuchen wir ein Fahrradgeschäft, das die neuesten E-Bikes ausgestellt hat und uns eine Fahrradpumpe leiht mit der wir den Luftdruck wieder auf Höchststand bringen.

Im Bioladen bekommen wir Obst, Brot und Käse.

Wir gelangen über eine Autobahnbrücke mit Fahrradstreifen (Horror!) die westliche Seite des Rheins und das Bundesland Rheinland-Pfalz.
Entlang der Bahnlinie erreichen wir in wenigen Kilometern die Stadt Mainz. Wir besuchen den Dom und die Innenstadt.

Der Rheinradweg führt nun durch das Gewerbegebiet und über Felder und Wiesen. Den Rhein sehen wir erst wieder als wir auf dem Campingplatz einchecken. Baden im Rhein ist nicht erlaubt. Wir beschließen den Abend in Bingen im Restaurant. 



Darmstadt: Abschied vom Marktplatz


unterwegs an verschiedenen Orten: fleißige Erntehelfer


Groß Gerau: Altstadt mit Fachwerkhäusern (oben und unten)



Groß Gerau: Ev. Stadtkirche


Mainz: Dom


Mainz: Domplatz (Liebfrauenplatz)


Mainz: Innenhof des Domes


Mainz "Strand" am Rhein


Budenheim am Rhein


bei Ingelheim am Rhein


Bingen am Rhein: Restaurant Zollamt


Kempten bei Bingen: Zeltplatz Schorsch

Sonntag, 10. August 2025
Heidelberg/Rohrbach - Darmstadt: 66 km, 340 hm
Übernachtung im Apartment Limehome

Wetter: sonnig, max 28 Grad



Für die Weiterfahrt haben wir uns für eine Route nach Darmstadt entschieden. Wir kommen durch Weinheim, ein idyllischer kleiner Ort, der heute Kerwa feiert, eine Art Stadtfest mit Musik und vielen Buden. Die Fußgängerzone in der Altstadt führt bergab und ist auf beiden Seiten von gut besuchten Biergärten umsäumt. Wir legen eine Schupfnudelpause ein und staunen über die Berge von leeren Wodka-Gin- und ähnlichen Flaschen. Mit dem Verkauf der harten flüssigen Drogen finanziert sich der Fußballverein, der das Fest mit organisiert hat.
Der Weg nach Darmstadt führt uns auf unspektakulären Wegen und Straßen, zum Teil entlang einiger Weinfelder. In Zwingenberg legen wir nochmals eine Pause ein vor einer Eisdiele. 
In Darmstadt bemühen wir uns, nicht in die Straßenbahnschienen zu geraten, um zu unserer Unterkunft in der Stadtmitte zu kommen. Der heutige Radltag zog sich in die Länge, obwohl die Strecke relativ kurz war und die Ketten der Räder gut geschmiert waren :-))
Wir sind sehr zufrieden mit unserem Hotel, obwohl das digitale Einchecken nicht reibungslos funktionierte....


Heidelberg: Abschied vom Neckar und Heidelberg


nahe Schriesheim: Weinberge umsäumen unsere Route 


Leutershausen: ehemalige Synagoge


Weinheim: Kerwa- Fest 


Weinheim: Fachwerkhäuser in der Altstadt


Weinheim: Museum


Weinheim: ehemaliges Schloß, heutiges Rathaus
(Parkplatz für unsere Räder)


Weinheim: Verwaltungsgebäude


 Radstrecke zwischen Jugenheim und Alsbach


Darmstadt: Wilhelminenplatz und St. Ludwig Kirche

Samstag, 9. August 2025
Besichtigungstag Heidelberg
Übernachtung im Apartment Heidelberg


Wir fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt und besuchen die Altstadt mit der langen Fußgängerzone. Im Zeughaus gibt es eine Mensa für jedermann. Dort gibt es Salate und vielfältige Hauptgerichte, die man im Außenbereich essen kann. Wir treffen zwei Jurastudenten, die ihr 1. Staatsexamen vor sich haben.
Zum berühmten Heidelberger Schloss kann man über Treppen hinaufsteigen. Es bietet eine grandiose Sicht auf die Stadt mit dem Neckar. 
Abends treffen wir uns mit Kornelius und Pia zum Essen im Nachbarort Leimen.


Blick von der Alten Brücke in Richtung Schloß


Heidelberger Schloß (Ruine)


Tor der Alten Brücke


Marktplatz


Heiliggeistkirche (oben und unten)



Blick vom Neckarufer auf die Alte Brücke


Zeughaus und Mensa vom Studentenwerk
(eines der ältesten Häuser Heidelbergs) 


Fußgängerzone (Hauptstrasse) 


Zitronen-Limostand in der Fußgängerzone


Blick vom Schlossgarten auf Heidelberg und Schloss


Freitag, 8. August 2025

Rastatt - Heidelberg / Rohrbach: 83,5 km, 210 hm 
Übernachtung im Apartment Heidelberg

Wetter: sonnig, max 31 Grad


Von Rastatt kommen wir auf Radwegen zu dem idyllischen Städtchen Ettlingen. Es liegt an dem Fluss Alb und hat eine weitläufige Fußgängerzone, wo wir erst mal ein Eis essen. Die nächste Großstadt ist Karlsruhe. wir umfahren das Schloss im Park und nehmen dann den schnurgeraden Radweg durch den kilometerlangen Stadtwald. Uralte riesige Bäume säumen den Weg, der an einem Bach entlang führt. Wir fahren bis zu unserem Quartier ab Karlsruhe fast ausschließlich über schattige Waldwege.
Der Samstag ist dem Besuch von Heidelberg gewidmet. Am Abend wollen wir Pia und Kornelius treffen.



Ettlingen: Verwaltungsgebäude


Ettlingen: Selfie am Flüsschen Alb


Ettlingen: Schloß mit Brunnen


Ettlingen: Rathaus und Marktplatz


Ettlingen: Herz Jesu Kirche


Karlsruher Wald: eine schattenspendende schöne Strecke


Karlsruhe


Donnerstag, 7. August 2025
Lahr - Rastatt: 81 km, 190 hm 
Übernachtung im Trang Hotel

Wetter: sonnig, max 26 Grad


Die heutige Route verläuft flach durch die Oberrheinische Tiefebene. Im Osten sehen wir die Silhouette des Schwarzwalds. Wir queren mehrere Rheinzuflüsse. In Offenburg radeln wir durch die Fußgängerzone und besuchen ein Café. In Ottersweiher sehen wir uns die Kirche an. Eine Seitenkapelle ist mit Malereien und großen Engeln an der Decke verziert.
Auf den Feldern wird auch Hirse angebaut, daneben aber wie überall sehr viel Mais.
Es gibt Streuobstwiesen mit bunten Blumen und Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäumen.
Ein Zwetschgenbaum liegt direkt am Radweg und hängt voller Obst, das wohl nicht geerntet wird. Helmut klingelt bei der Hausbesitzerin. Sie freut sich, dass wir sie fragen und wir können einige Zwetschgen mitnehmen. Die letzten 5 km verlaufen durch eine schattige Baumallee am Bach Murg entlang bis wir nach Rastatt kommen. 




Offenburg: Rathaus


Offenburg: Fußgängerzone


Offenburg: Stadtverwaltung ?


Sasbach: altes Feuerwehrhaus (heute Museum?) 


Sasbach: Fachwerkhaus mit kleinem Hofladen


Ottersweier: Johanneskirche (Foto oben und unten)



Ottersweier Johanneskirche: schöne Deckengemälde


Rastatt: ein Bläserkonzert empfängt uns


Rastatt: Residenzschloss


Rastatt: Fluß Murg mit altem Wasserturm


Mittwoch, 6. August 2025

Schluchsee - Lahr: 95 km, 480 hm hoch, 1280 hm runter :-))
Übernachtung im Euro Inn Hotel

Wetter: sonnig, max 23 Grad



Heute geht es auf Schwarzwaldtour. Vom Schluchsee aus fahren wir über Forstwege durch den Hochschwarzwald. Wir radeln bergauf auf 1200 hm bis zu einer Kreuzung, die u. a. einen Wanderweg zum Feldberg hinauf anzeigt. Von hier wären es noch knapp 3 km und 250 hm bis zum Gipfel. Eine Gruppe Wanderer hat hier ein Stelldichein. Von unten nähert sich eine E-Mountain-Bike Gruppe.
Wir lassen den Feldberg links liegen und begeben uns nun auf die Talfahrt. 
Rechts am Wegrand bricht der Berg steil ab. Wir fahren langsam und mit Respekt entlang der Abhänge. Schließlich kommen wir auf einen geteerten Weg, auf dem uns auch ein Rennradfahrer begegnet. In einer Hütte beschäftigt sich eine Kindergruppe mit Eierwettlauf.
Die letzten 40 km verlaufen flach durch Freiburg an der Dreisam und weiteren Ortschaften bis zu unserem Ziel in Lahr. Eine Pause machen wir im Bioladen in Kirchzarten und später in einer Biobäckerei in Kenzingen. 


wir verlassen den Schluchsee und radeln neben der Landstrasse
durch den angrenzenden Wald


Naturschutzgebiet im Schwarzwald



Schwarzwald: Rufenholzplatz Unterstand


Schwarzwald: Rufenhütte


Schwarzwald: Wegweiser für Wanderer am Rinkenpass (1200 m)


Schwarzwald: Tiere, die uns heute begegnet sind
(oben links: 2 Esel, oben rechts: Reiher an der Dreisam,
Greifvogel auf Rad-Wegweiser, unten rechts: 9 Störche warten auf Futter neben einer gemähten Wiese)


Freiburg: originelles Ortsschild neben der Dreisam


Freiburg: Schwabentor


Hecklingen: Burgruine Lichteneck


Kenzingen: an dieser Bäckerei kamen wir nicht vorbei


Kenzingen: Dorfbach mit Brückenschmuck


links: Herbolzheimer Rathaus; rechts: Kippenheimer Rathaus


historische Lok vor Südwestdeutschen Verkehrsbetrieb

Dienstag, 5. August 2025  Schluchsee
Übernachtung im Gästehaus Riesenbühl

Der Schluchsee hat 19 Grad Wassertemperatur - für Christiane ist es eine akzeptable Wärme, um einige Schwimmrunden zu drehen. Mittags treffen wir Iris, Alex und Sohn David für eine kleine Tretbootstour und fahren danach mit dem Auto zum Titisee. Dort steht ein kleiner Spaziergang am See auf dem Programm und ein Besuch im Märklin Eisenbahnmuseum. 



Schluchsee: Blick vom Freibad auf den See


Schluchsee: Kapitäne Alex und Christiane mit den Passagieren 
Iris, David und Helmut im Tretboot


Schluchsee: Windsurfer mit Foilboard


Schluchsee: Fähre 


Titisee: Märklin Eisenbahnmuseum


Titisee: Iris, Christiane, Helmut und Alex im Café: 
es gab Schwarzwälder Kirschkuchen 


Titisee:  vom Wanderweg Blick über den See


Montag, 4. August 2025  Schluchsee
Übernachtung im Gästehaus Riesenbühl

Heute treffen wir uns mit Iris und ihrer Familie, die am Schluchsee Urlaub machen und sich hier in einem Familienhotel einquartiert haben. 
Angelika und Muhsin kommen auch aus dem nahen Basel (Riehen) zum Schluchsee. Wir kennen uns schon lange und freuen uns über das Wiedersehen.
Das Wetter ist leider immer noch sehr kalt, an Schwimmen ist heute nicht zu denken.
Wir machen mit unseren Freunden kleine Ausflüge.

 

Schluchsee: St. Nikolaus Kirche


Schluchsee: Segelschule am Stausee


Postkarte mit Luftaufnahme der Region Schluchsee


Schluchsee: Wiedersehen mit Angelika und Muhsin


Sonntag, 3. August 2025
Schömberg - Schluchsee: 89 km, 1160 hm
Übernachtung im Gästehaus Riesenbühl




Wir kamen ja unangemeldet beim Hotel/Café Baier an. Helmut kontaktierte eine ältere Dame per Telefon und ein noch älterer Herr empfing uns: "Nr. 12 oder ist es Nr. 10 ?" fragt ihn seine Frau. Das Hotel wird eigentlich von seinem Sohn und seiner Frau betrieben, aber beide waren nicht da. Da übernahmen die beiden Senioren das Management.
Wir sind sehr froh um 20:00 Uhr noch irgendwo unterkommen zu können.
Am nächsten Morgen beim Sonntagsfrühstück ist in der Bäckerei der Bär los. Wir sitzen im Restaurant zusammen mit einem älteren Ehepaar und staunen über die Pokale und Urkunden, die hier an der Wand hängen. Offensichtlich wurden sie dem Seniorchef verliehen, der früher aktiver Turner war. 6-Kampf wie er uns erklärt. Nun ist er 85 Jahre alt, nicht mehr ganz so mobil, aber seine Augen leuchten noch immer.
Wir satteln die Fahrräder und machen uns auf in Richtung Schluchsee. In Donaueschingen gibt es eine ausgedehnte Kuchenpause. Nach einigem Hin und Her entschließen wir uns bis zum Schluchsee zu fahren und buchen gleich das Appartement. 
Wir verlassen uns dieses Mal nicht auf den Fahrradnavi sondern haben vor, die Straße zu nutzen, die keinen Zickzackkurs oder allzu steile Anstiege aufweist. Da heute keine LKWs  fahren, erschrecken uns nur die schnellen Autos, die zu viele Autorennen im Fernsehen gesehen haben. 




Schömberg: Das Frühstück war sehr gut - deshalb geht´s erst 11:15 Uhr auf die Piste


Rottweil ist in Sichtweite


Hochemmingen: Hugos Sammelsurium


Donaueschingen: Kuchenpause in einem Café


bei Dresselbach: nur noch wenige Kilometer bis zum Schluchsee


Samstag, 2. August 2025
Tübingen - Schömberg: 64 km, 920 hm
Übernachtung im Hotel Baier 



Heute ist für den ganzen Tag Regen angesagt: Also volle Regenausrüstung und los gehts. Man könnte natürlich auch den Zug nehmen... aber diese Möglichkeit wird umgehend ausgeschlossen.
Wir fahren über Radwege und Fahrradstraßen, durch Pfützen und Dauerregen ca. 30 km bis wir in Hechingen an einer erst vor kurzem eröffneten Bäckerei mit Restaurant vorbeikommen. 
Hier muss eine Pause sein. Unsere klatschnassen Regenjacken und Hosen dürfen wir über die Stühle hängen aber von innen sind wir natürlich genau so nass.
Es gibt türkischen Tee, Linsensuppe und eine Riesenpide mit Käse und Spinat. 
Das Lokal verlassen wir erst, als der Regen nachlässt. 
Das nasse Zeug hängen wir über die Fahrräder. Schnell wird es uns wieder warm, denn es geht nach und nach bergauf. In der Ferne sehen wir eine imposante Burg auf einem Berg. Hier wollen wir nicht einfach vorbeifahren, 
Es ist die Burg Hohenzollern, der Stammsitz des Preußischen Königshauses. 
Wir erklimmen den Berg teils per Rad und teils zu Fuß und besichtigen die Innenräume mit den Originalmöbeln und Portraits der Könige und Königinnen.
Der Regen hat wieder eingesetzt. Das kann uns nun nicht mehr schrecken. Um so mehr wärmt die Sonne, wenn die Wolken ab und zu ein Stück blauen Himmel frei geben.
Wir radeln noch bis Schömberg, wo wir übernachten.


Abschied aus Tübingen mit diesem originellen Haus!!


Regenradlspaß am heutigen Tag (oben und unten)





Hechingen: Ess- und Trockenpause im Back Bey (Bäckerei, Café und Grill)


... es gibt schönere Tage :-))


Hechingen: Häuserreihe am Starzelbach


Burg Hohenzollern -  da möchten wir hin!


 Burg Hohenzollern (oben und unten): die Räder haben wir geparkt 
und wandern die restlichen Höhenmeter bis zur Burg.


Begrüßung der Könige, Kaiser und Fürsten


Burg Hohenzollern: Innenhof


Burg Hohenzollern: im Speisesaal ist für uns gedeckt! :-))


nahe Bisingen: Sonnenblumenfeld


Balingen: Stadtmauer und Fachwerk


Schömberg kündigt sich an! 
Es reicht für heute! Die Hotelsuche beginnt!



Freitag, 1. August 2025
Tübingen: Ruhe- und Besichtigungstag
Übernachtung im Koncept Hotel "Neue Horizonte" 

 

5 km Rundgang durch Tübingen

Wir besuchen die Altstadt von Tübingen, die Stiftskirche, das Museum des Hölderlin Turmes und die Neckarbrücke. Dort machen wir es uns in einem Café gemütlich. 
Der Bus bringt uns wieder zurück ins Hotel, wo wir uns ein leckeres Essen zubereiten.


Blick von der Neckarbrücke auf die "Stocherkähne" 
und bunte Altstadtfassaden


Hölderlin Turm, wo der Dichter ca 30 Jahre lebte
(Friedrich Hölderlin 1770-1843)


aus dem Fenster des Hölderlin Turms: 
Blick auf die Altstadt, den Neckar und Holzboote


vom Schloß Hohentübingen: Ausblick auf Tübingen


Schloß Hohentübingen (Ursprünge liegen im 11.Jh)


Innenhof des Schlosses Hohentübingen


Fachwerkhaus mit Blumenpracht am Marktplatz


diese Süßigkeiten haben wir uns verkneifen können!


Rathaus von Tübingen


Stiftskirche St. Georg (oben und unten)



Fußgängerzone 


Donnerstag, 31. Juli 2025
Blaubeuren - Tübingen: 90 km, 870 hm
Übernachtung im Koncept Hotel "Neue Horizonte" 

Wetter: max 20 Grad, nachmittags kleine Regenschauer


Uiuiui, zum Hotel in Tübingen geht es noch mal richtig den Berg hoch. Nach 1km Steigung geht Christiane vorübergehend auf Fahrradschieben über.
Aber der Reihe nach: Wir verlassen morgens Blaubeuren und fahren im weiten Blautal nach Westen. Timmy arbeitet heute in Allmendingen. Das liegt fast an unserer Strecke. Wir wollen mal sehen, was er da macht und besuchen das riesige Zementwerk. In das Werk hinein dürfen wir nicht. Der Pförtner beäugt uns schon sehr mißtrauisch. 
Eine LKW-Fahrerin verzweifelt fast am Online-Check-In. Sie kommt aus Bludenz (Vorarlberg) und holt Zement ab. Sie sagt, sie lebt die ganze Woche im LKW, ist aber am Wochenende zu Hause. 
Timmy treffen wir am Zaun, er von innen, wir von außen. Er überprüft und wartet die Quecksilbermessgeräte in einem der hohen runden Türme. Es ist das erste Mal, dass wir ihn an seinem Arbeitsplatz treffen.
Für uns geht es nun weiter über die Schwäbische Alb. Die Auffahrt verläuft langsam und ohne steile Anstiege, dann bergauf bergab durch den Wald und einsame Dörfer. Ein Café finden wir erst in Engstingen.
Und nun gibt es die Belohnung für die Anstrengung: Es geht 30 km fast nur bergab. 
Erst unser Hotel in Tübingen wartet mit der schwersten Bergetappe auf uns. 
Freitag bleiben wir in Tübingen und genießen unseren Ruhetag.


Schwäbische Alb: sehr gute Radwege in schöner Landschaft 


Unterhausen: Schloß Lichtenstein


Wasserstetten: Gasthaus "Zum Burren" hatte Ruhetag - 
wir nutzen die Gelegenheit, unsere mitgebrachten Lebensmittel am Tisch zu verspeisen


Reutlingen: Tübinger Tor


Reutlingen: Schallplattenzaun und andere Hausverzierung


Wannweil: alte Fahrräder als Zaun 


Lustnau: wir überqueren den Neckar

Mittwoch, 30. Juli 2025
Jettingen - Blaubeuren: 64 km, 400 hm
Übernachtung im BLB Appartement

Wetter: max 17 Grad, nachmittags Regen



Wir verlassen Jettingen in Richtung Neu-Ulm. Dort wollen wir die Cousine von Christiane besuchen. 
Aus leichtem Getröpfel wird Dauerregen. Nun kommen Regenjacken, Regenhosen und knallgelbe Überschuhe zum Einsatz. Im Astronautenlook schlurfen wir zu unseren Fahrrädern und treten in die Pedale.
Von außen wettergeschützt, von innen feucht dampfend nutzen wir die Radwege nach Ulm. In einer Bäckerei machen wir Kaffeepause und versorgen uns mit Kuchen für den Besuch. Auch ein paar Sonnenblumen dürfen nicht fehlen. Ein Kunde der Bäckerei meint: "Do hobt ihr ja sauber neiglangt" Damit meint er nicht den Kuchen sondern das Wetter, denn erschwerend kommt hinzu, dass der Wetterbericht keine Besserung verspricht.
Wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag in Neu-Ulm und sind erstaunt, wie fit die 88-jährige Renate noch ist. Ihre neueste Errungenschaft ist ein ultraleichter Carbonrollator, der vor ihrer Wohnungstür für Ausflüge bereit steht. 

In Ulm kaufen wir Lebensmittel im Bioladen, denn heute Abend haben wir eine Kochmöglichkeit. Die Weiterfahrt geht auf dem internationalen Radweg entlang der Blau. Die Sonne lässt sich blicken und wir haben weite Sicht über das Tal auf die steilen Felsen und die Wälder am gegenüberliegenden Hang 
Unser Appartement erfüllt alle Erwartungen. Es gibt Gemüsesuppe mit Biowürstchen. 



Ettenbeuren: birkenumsäumter Radweg und 2 Radler


Neu-Ulm: 2 Cousinen im regen Austausch


Blick auf das Ulmer Münster mit Feierabendverkehr


nahe Blaustein: wir überqueren den Fluß Blau


Am Rande von Arnegg: Storch auf Futtersuche



Dienstag, 29. Juli 2025
Fürstenfeldbruck - Jettingen: 85 km, 490 hm
Übernachtung im Gasthof zur Sonne



Heute ist unser erster Radltag,
bis wir die letzten Reisevorbereitungen getroffen, den Müll rausgebracht, Christian R. verabschiedet, den Kühlschrank geleert, die Brote geschmiert, die Eier gekocht und die Fahrräder gepackt haben, dauert es noch etwas. 
Die Zeitung wird eingepackt, zum Lesen bleibt jetzt keine Zeit.
Es herrscht Westwind (für uns also Gegenwind) und es ist bewölkt. Aber allen Unkenrufen zum Trotz können wir vorerst im Trockenen Radfahren. 
Es geht über Mammendorf nach Günzlhofen. Dort fahren wir zur Montessorischule und sind erstaunt, wie groß der Schulneubau und die Sportanlagen sind. Die Schüler kommen bis aus Aichach, Friedberg und sogar aus München mit Schulbussen hierher.
Weiter geht es nach Mittelstetten, Tegernbach und Ried nach Friedberg und von dort nach Augsburg.
Von Augsburg aus radeln wir auf dem Radweg entlang der Bundesstraße in Richtung Ulm.
Der Gegenwind hat nachgelassen, die Sonne kommt hinter den Wolken hervor. 
Gegen Abend wird der Himmel von Osten her sehr schwarz. Wir genießen noch die Sonne aber das Donnergrollen kommt immer näher. Als es zu regnen beginnt, finden wir einen Carport, wo wir uns unterstellen können.
Nun lässt es Petrus aber richtig krachen ! Es hagelt und ganze Wasserbäche fließen von den Seitenstraßen herunter. Über dem Zaun neben unserem Unterstand hängen Johannisbeeren und Stachelbeeren, die wir nicht verkommen lassen wollen und genüßlich verspeisen, während die himmlischen Gewalten neben uns toben.
Schließlich lässt das Gewitter nach und wir finden in Jettingen eine schöne Herberge.



Fürstenfeldbruck: Start um 10:45 Uhr - früher gings leider nicht !


Günzlhofen: historischer Wegweiser 


Westheim bei Augsburg: Seerosen im Dorfteich


Sonnenschein bei Zusmarshausen: 10 Prozent Steigung sind zu bewältigen


bei Freihalden: ca 18 Uhr gibt es Gewitter und Regen- eine Garage bietet Schutz  





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